Archiv für den Tag 8. Januar 2012

[DIY] Last-Minute-Ohrringe aus einer Schmuckmatte

[DIY] Last-Minute-Ohrringe aus einer Schmuckmatte

Als ich bei Dana dieses Tutorial entdeckte wollte ich unbedingt eine Schmuckmatte haben! Zum einen fand ich das Armband so hübsch und zum anderen wollte ich ein paar Ideen mit der Schmuckmatte umsetzen.

Fündig wurde ich letzendlich bei KiK, es gab sie zwar nur noch in gold, aber für einen Preis von 1 Euro für zwei Schmuckmatten kamen sie aus Testzwecken mit!

Ich entschied mich vorerst dafür Ohrringe und ein Armband damit zu machen!

Anbei das Tutorial für die Ohrringe!

Wir benötigen:
eine Schmuckmatte (von Tedi oder Kik)
eine Schere
Ohrhänger
eine Zange
Kleber

Zu allererst schneiden wir uns aus der Schmuckmatte beliebige Teile aus. Für die Ohrringe brauchen wir jedes Teil doppelt, denn die Rückseite der Matte ist nicht mit Strasssteinen versehen.

Im Anschluss “versäubert” ihr die Einzelteile, indem ihr überstehende Fadenreste (die Strasssteine sind ja auf einer Art Fadenmatte befestigt) abschneidet. Ich habe gemerkt, dass das am einfachsten geht, wenn ihr das ganz am Anfang macht. Wenn die Schmuckmatte klebergetränkt ist, geht das sowieso nicht und wenn sie zusammengeklebt ist, gehts auch ein wenig schwerer.

Danach klebt ihr die Stücke zusammen

Und im Anschluss drückt ihr die Fischhaken (also diese Ohrringhaken) mit einer Zange auf, fädelt die Schmuckmatte an einer beliebigen Stelle über und drückt den Haken mit einer Zange wieder zu! (man verzeihe mir den katastrophalen Nagellack – ich hab was ausprobiert ^^)

Und nun ist mit einem Aufwand von etwa fünf Minuten euer Ohrring fertig! Sie können natürlich auch in beliebiger Länge und in besonderen Formen gestaltet werden um einen schnellen Eyecatcher für eine Party zu zaubern!

[DIY] Bilderreihe

[DIY] Bilderreihe

Seit neuestem bin ich stolze Besitzerin eines Mabro-Malkreisels und mir kam die Idee eine Bilderreihe damit zu machen.

Dazu benötigt man Folgendes:
- vier einfache Holzbilderrahmen (meine waren von Ikea, der dreier Pack wird in etwa einen Euro gekostet haben)
- zwei Din A 4 Blätter,
- Wasserfarbe
- Pinsel
- einen Malkreisel
- Schere, Geodreieck, Bleistift

Zuerst bemalt ihr das Papier in einer Farbfamilie. Der Farbauftrag kann ruhig wassrig sein. Für das eine Papier habe ich mich für Rottöne, für das zweite für Blautöne entschieden.

Nun kommt es zu meiner Lieblingsphase!
Wenn das Papier getrocknet ist könnt ihr mit dem Malkreisel wild darüberkreiseln, bis ihr ein Ergebnis habt, das euch gefällt!

Danach legt ihr den Bilderrahmen über das Blatt und zeichnet den Innenrahmen nach. Dies ist das Bild, das später sichtbar ist. Achtet beim Ausschneiden darauf ein paar Milimeter dazuzugeben, denn euer Bild könnte im Rahmen etwas verrutschen!

Ich habe mich dazu entschlossen drei rötliche Bilder und ein bläuliches zu machen. Natürlich könnt ihr auch Farbreihen mit Farbverlauf machen oder Streifen in Kontrastfarben auf eure existierenden Bilder kleben, eine Kombination mit Glitter kann ich mir auch gut vorstellen. Ich mag das Ergebnis – auch wenn es ein ganz simples DIY ist – ganz gerne! Vielleicht mach ich auch ein klassisches Kreisel-Bild auf einem weißen Blatt.

Hier ein Bild vom Endergebnis:

Die Eulentasche

Die Eulentasche

Auf Nachfrage gibt es nun ein kleines Tutorial meiner Eulentasche.

Sie hat die Maße von in etwa 9 x 9 cm.

Als Vorlage diente mir das Tamptontäschchen von Natron&Soda.

Die Idee dazu entstand, da ich, aus Inspirationsgründen ein Stoffpaket von Buttinette mit Stoffresten bestellte, um ein wenig mehr zu nähen und mich von den Mustern, Farben und Resten inspirieren zu lassen und beim Stöbern auf Natron&Soda verliebte ich mich einfach in dieses Täschchen und musste es nachmachen.

Es war ein dunkelbrauner sehr schwerer, dicker Filzstoff dabei und beim Stöbern stieß ich dann auf das Tampontäschchen, das sich natürlich auch gut für Kleinkram zweckentfremden lässt (es liegt jetzt in meinem Rucksack und hält da Kleinkram, wie Labello, Haargummis und Allergietabletten beisammen).

Die Anleitung von Natron&Soda ist sehr leicht verständlich und gut erklärt.

Zuerst schneidet man sich die Einzelteile zurecht. Die Eulengrundform habe ich mit einer Schablone ausgeschnitten, den Rest habe ich freihand ausgeschnitten:

Danach steckt man die Einzelteile zusammen und näht sie an.
Ich hab die Augen, den Schnabel und den Bauch mit Uhu angeklebt um ihn zu fixieren und dann angenäht, das fand ich einfacher, als diese Kleinteile festzustecken. Achtet darauf die Details nicht zu weit unten anzusetzen, da ihr ein paar Zentimeter für den Tunnelzug abrechnen müsst!
Da unsere Tasche sich mit einem Tunnelzug schließen lässt, näht man diesen im nächsten Schritt ab.
Danach näht man die beiden Eulenseiten zusammen, wobeie man darauf achten muss, dass man nicht zu weit näht, man will schließlich später ein Band durch den Tunnelzug bekommen ;) . Man kann die Teile natürlich auch auch rechts zusammennähen und wenden, sodass man keine Naht sieht, aber ich fand diese rote Wolle ganz schön.

Zum Schluss zieht man ein Band durch den Tunnelzug. Im ersten Versuch habe ich mich für ein Lederband entschieden, jedoch gemerkt, dass das doof ist, da es den Stoff nicht richtig rafft, da es sehr rutschig ist. Allgemein hat meine Eule unten immer ein kleines Loch, da der Filz im Nachhinein etwas zu dick war. Inzwischen habe ich die rote Wolle, mit der ich auch die Eule zugenäht habe, doppelt genommen zum Tunnelzug gemacht und mit großen grünen Holzpernen Stopper eingebaut. Das geht ganz gut so und es fällt nichts raus!

Und hier ist sie:

Ich persönlich mag sie total und kann mir auch gut vorstellen andere Tiere auszuprobieren (z.B. ein Häschen und dann hinten einen Puschel anfügen ^^) und in der Größe zu variieren. Interessant ist es bestimmt auch, wenn man die Taschenöffnung oben hat und dort etwas Klettverschluss oder Druckknöpfe einnäht. Zumindest war es sicherlich nicht meine letzte Tasche!