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[Adventskalender][4. Dezember] Ulmer Brot

[Adventskalender][4. Dezember] Ulmer Brot

Ich war kurzzeitig am Überlegen, ob ich euch etwas richtig Weihnachtliches zumuten und euch die Geschichte von der Heiligen Barbara von Nikomedien erzähle oder ob ihr dann das Abo zu meinem Blog kündigt.

Alternativ hab ich mich dazu entschlossen meine Mama anzujammern um ein Rezept aus ihrer Schwäbischen Heimat aus ihr herauszubekommen, das ich auch schon in meinem Zweitblog vorgestellt habe…

Es handelt sich um Ulmer Brot und ich mag es sehr gerne, weil es schick aussieht, erschreckend einfach ist und einfach nur wunderbar weihnachtlich schmeckt und keine nervigen Oblatten unten bappen (ich mag keine Obladen)

Zutaten:
250 g Honig
250 g Zucker
2 Eier
75 g Butter
1/4 l Kaffee oder Rahm (mit Rahm wird der Teig dunkler, man könnte auch Kakao mit Milch vermischen)
750 g Mehl
Zitronat, Orangeat, Mandeln (nach Geschmack)
1 EL Lebkuchengewürz
Zitronenaroma / Zitronenschale (nach Geschmack)
100 g Kuvertüre (ich nehm immer billige Zartbitterschokolade, kostet einen Bruchteil und kann das selbe)
Buntzucker

Zubereitung:
Zuerst erwärmt man den Honig, den Zucker, die Butter und den Rahm/Kaffee auf einer Herdplatte. Achtung! Es darf NICHT kochen!
Zum Schluss gibt man das Ei dazu und verquirlt alles gut.
Diese Masse nimmt man vom Herd und gibt sie zu dem Mehl, Backpulver und dem Lebkuchengewürz.
Danach hebt man die zerhackten Mandeln, das zerhackte Oreangat und Zitronat unter.

Die Masse streicht man auf ein tiefes Blech (dieses Rezept reicht für genau ein handelsübliches Blech).

Danach stellt man das Blech bei 175° C für 30 Minuten in den Ofen.

Im Anschluss bestreicht man das Blech mit der erwärmten Kuvertüre/Schokolade (alternativ gehen auch Puderzucker und Wasser/Zitronensaft) und mit dem Buntzucker (mit dem Buntzucker nicht sparen – der wirkt im Ganzen viel üppiger, als in den kleinen Stückchen, die später entstehen )

Ist das Ulmer Brot abgekühlt, kann man es in die typischen Rauten schneiden (siehe Schneidanleitung – weil die meisten Menschen unterschätzen, wie einfach Rauten gehen und sich abplagen würden ) und genießen!

Und nun zum weltberühmten, von Goldmännchen gefürchteten und heißbegehrten Tea-Special

Heut gab es Spicy Ginger und ich muss sagen, dass ich restlos begeistert bin! Angenehm scharf, leicht würzig und es war ein Hochgenuss für jeden Geschmacksnerv, der sich in meinen 152 Zentimetern Körper verbirgt! Ich glaube, das wird mein neuer Lieblingstee!
10 von 10 Punkten

Müsli-Taler (mal wieder ein sinnloser Koch-Artikel)

Müsli-Taler (mal wieder ein sinnloser Koch-Artikel)

Nachdem in 100 Tagen Weihnachten ist und zu Weihnachten traditionell Keksööö und Plöööötzchen gehören, dachte ich mir, ich mach da mal nen Artikel dazu in dem ich mein neues Lieblingskeksrezept vorstelle (langsam sollte ich über nen Koch-Blog nachdenken Oo)

Müsli-Taler
Zutaten:
125 g Butter (ich hab Margarine genommen, weil gesünder)
375 g Nüsse/Kerne/Samen (ich hab mich für 250 g Sonnenblumenkerne und 125 g Mandeln – gehackt – entschieden, wenn ihr euch für Nüsse entscheidet, solltet ihr die hacken)
30 g Kokosflocken
125 g brauner Zucker
2 Eier

Zubereitung
Eier, Fett und Zucker verrühren. Die Kokosflocken dazu geben. Danach die Nüsse/Kerne/Samen vorsichtig unterheben, bis alles nass ist.
Häufchen bilden (ich hab sie teelöffelweise aufs Blech geklatscht – natürlich vorher einfetten – gab dann halt Müslibrocken und keine Taler).
Bei 175° (Umluft) für ca. 20 – 25 Minuten backen.

Weihnachtlich wird es, wenn man etwas Zimt in die Müslitaler gibt (kann ich nicht testen, da allergisch). Sehr lecker find ichs auch mit ner guten Hand voll Rosinen, wobei die ja Geschmackssache sind. Ich hab die Hälfte des Rezeptes mit und die andere ohne Rosinen gemacht. Durch den braunen Zucker karamellisieren die Taler etws, schmeckt aber sicherlich auch mit Honig oder industriell gebleichtem Zucker.

Zubereitungszeit: 20 Minuten – (ohne backen) höchstens :D

Nicht ganz so geistige Urlaubsergüsse I

Nicht ganz so geistige Urlaubsergüsse I

Pzychobunny hat Urlaub! Tolle Zeit…Endlich mal bis 6.00 Uhr schlafen *wohoooo* – Endlich mal wieder TShirts tragen, endlich mal wieder ungeschminkt und mit strubbeligen Haaren rumlaufen :3

Aber eigentlich wollte ich euch die mehr oder weniger geistigen Ergüsse meiner Urlaubszeit presentieren…

Hintergrund ist folgender:

Meine lieben Kollegen haben in den Folgewochen ihre mündliche Prüfung (viel Glück meine Kleinen, die ihr alle größer und zum Großteil auch älter seid als ich :3) und ich habe großherzig versprochen: ICH BACKE KEKSE!!! Außerdem hatte ich schon seit Längerem einer sehr lieben Userin in einem Forum von mir gebackene Kekse versprochen und somit hat sie nun auch die Gelegenheit in den Genuss meiner Backkünste zu kommen.

Kekse sind schließlich immer gut! Sie sind schnell gemacht, sie machen glücklich, sie sind einfach in der Herstellung, sie halten in Dosen ewig (und das müssen sie bei mir, weil ich selbst kaum welche esse), sie sind billig und es sind Kekse!!! Eigentlich bedarf das keiner Erklärung. Kekse sind Kekse. Kekse sind toll!

Wie dem auch sei…hier sind sie:

Das erste Rezept sind Kokos-Mango-Berge (Rezept gibts auf Anfrage, weil ich das erst abtippen müsste). Wie man dem Bild entnehmen kann sinds sehr flache Berge, vielleicht ist es ein niederländisches Rezept. Sie sehen ein wenig bleich aus und ich war die ganze Zeit am überlegen, ob sie eventuell knuspriger sein sollten, zumindest schmecken sie so wie sie sind extrem lecker. Da der örtliche Supermarkt keine Mangos hatte, hab ich alternativ Ananas und einen Rest Cranberries verwendet. Seeeeeehr lecker und ungesund!

Kokos-Mango-Berge (ohne Mango, dafür aber mit Ananas und Cranberries)

Das nächste Rezept sind Kängeru-Kekse. Supereinfach in der Herstellung und vermutlich ein Rezept für Kinder (es kamen 5 kleine Tassen Cornflakes: ich hab in Mangel an Cornflakes nur vier genommen, eine Packung Rosinen und eine Tafel Schokolade: ich hab eine billige für 40 Cent von der Norma genommen, zartbitter übrigens, rein). Aber ein seeeeeeehr spezielles (und extrem leckeres) Geschmackserlebnis. Die knusprigen Cornflakes, die saftigen Rosinen, die süße Schoki :3 Ich wills demnächst nochmal machen (demnächst = in zwei Monaten, wenn die aktuelle Ladung vernichtet ist), dann allerdings mit weißer Schoki (wieder die für 40 Cent, die hat sich ganz gut bewährt) und Cranberries statt Rosinen :3 Wobei ich in Zukunft auch nur die Hälfte des Rezeptes machen werde, vier Bleche sind wirklich etwas extrem viel.

Kängeru-Kekse

Zu guter Letzt kommen die wirklich sehr leckeren Haferflockenkekse, die der ein oder andere vielleicht aus dem großen schwedischen Möbelhaus kennt. Ich habe 50 Gramm weniger Zucker genommen und die groben, billigen Haferflocken für 30 Cent die Packung. Ich muss sagen: die schmecken wirklich haargenau so, wie die von Ikea. Ich fand sie toll :3 Nur beim Backen sollte man aufpassen, da sie extrem aufgehen. Außerdem hab ich einen Schuss Buttermilch gebraucht, um die Konsistenz keksartig zu gestalten. Sie hatten das selbe Problem wie die Kängerus: aus dem Rezept kamen vier Bleche Kekse raus. Wer soll die bitte essen??? – Chefkoch scheint Keksrezepte sehr großzügig zu dimensionieren.

Haferflockenkekse

Meine weiteren Vorhaben für meinen Urlaub sind:

Außerdem liebäugel ich mit den mexikanischen Wraps, aber wer weiß, was ich in den drei Wochen, die ich daheim verbringen darf noch alles produziere ;)