Meine Großeltern haben einen großen, dicken, orangefarbenen Kater namens Mikesch “Micky”.
Ich glaub der ist inzwischen um die 10 Jahre alt und müsste sich für jedes Lebensjahr gut ein Kilo angefressen haben. Ganz ehrlich…ich hab noch nie im Leben eine so fette Katze gesehen! Aber nun möchte ich ein paar Anekdoten vom lieben Micky erzählen…
Meine Großeltern haben Katzen seit ich denken kann. Als meine Mutter bei ihnen auszog hatten sie drei. Mieze eine divenhafte Perserkatze, die sich mit einem ordinären Straßenkater gekreuzt hat und die daraus resultierenden Kätzchen: Sissi – eine Glückskatze und Piepser – ein getigertes Kätzchen. Alle drei waren sie eher schlank und Katzen sind sowieso schmäler als Kater gebaut.
Wegen diesen drei Katzen gab es eine Katzenklappe, die Micky auch benutze. Benutzte, denn Micky war irgendwann zu dick und hat sich das Fell oben abgeschabt. Er hatte vom “durch die Katzenklappe zwängen” eine richtige Wunde am Rücken.
Daraufhin hat mein Onkel Mickey eine Rampe gebaut und das Loch vergrößert – auf XXL-Größe. Dafür ist Mickey inzwischen allerdings auch zu fett.
Der Grund weshalb das liebe Tier so dick ist, ist einfach…
Meine Uroma ist inzwischen 92 Jahre alt. 92 ist ein stolzes Alter, aber leider wird sie langsam etwas vergesslich und das nutzt Mickey aus. Er maunzt sie also regelmäßig um Essen an und meine Uroma denkt sich “oh – ich hab die Katze noch nicht gefüttert” und gibt Mickey noch was, und noch was und noch was. Inzwischen haben meine Großeltern meiner Uroma verboten Mickey zu füttern, denn der nutzt sie nur nach Strich und Faden aus (bisher wusste ich gar nicht, dass es so hinterlistige Katzen gibt). Meine Großeltern haben einen großen, dicken, orangefarbenen Kater namens Mikesch “Micky”.
Aber nicht nur meine Uroma verwöhnt das Tier, auch mein Oma ist voll dabei! Jeden Samstag geht er zum Metzger und bestellt 250 g Rindeleber. Die schneidet er dann bedächtig und mit einer Engelsgeduld in feine Streifen und verfüttert sie dann über die Woche verteilt an Mickey, der schlingt und genießt!
Meine Oma verwöhnt das Tier zwar, aber weniger mit Essen, mehr mit Streicheleinheiten (ich hab Mickey mal rumgetragen und vermute er wiegt um die 10 kg, wenn man bedenkt, dass die Durchschnittskatze zwischen 4 (Katze) und 6 (Kater) kg wiegt ist das echt wuchtig!).
Aber auch sie bekommt ab und an Mickeys Gewicht zu spüren.
Einmal wollte sie mit ihm zum Tierarzt und er hasst das. Da sie kein Auto mehr fährt hat sie ihn in einem Katzenkorb auf dem Fahrrad transportiert. Allerdings hat Mickey kaum in den Katzenkorb gepasst und so kam es, dass er auf dem Fahrrad aufgegangen ist, Mickey rausgesprungen ist und sich auf die Kirchenmauer geflüchtet hat! Leider kam das voluminöse Tier dann nicht mehr von der Mauer runter und ein paar junge Männer haben meiner Oma geholfen die Katze wieder in den Korb zu bekommen. Meine Oma beherzigt seitdem den Tipp meiner Mutter: bei großen Katzen einfach zwei Wäschekörbe übereinander binden und zu zweit tragen. Geht auf dem Fahrrad zwar schlecht, aber ne Katze auf dem Fahrrad kommt eh nicht so gut.
Und hier haben wir ein Bild von dem guten Kater und mein Teespecial…
Goldmännchen – Rotkäppchentee
Ich muss zugeben, dass mich diese “Kinderkräutertees” von Goldmännchen echt positiv überraschen! Der Rotkäppchen ist Rooibostee mit Zimt, Apfel, Melisse, Süßholzwurzel und Kornblume. Er ist angenehm mild im Geschmack und die Zutaten harmonieren sehr gut. Ich hätte wirklich nie erwartet, dass ich ihn so lecker finde! Jedoch bezweifle ich nach wie vor, dass Kinder einen Tee trinken, nur weil da Märchenfiguren drauf sind.
Was ich besonders positiv finde ist, dass der Zimt nicht, wie bei anderen Tees, dominiert, sondern sich perfekt in die Gesamtnote mischt.
Jedoch erhält er von mir nur 8 von 10 Punkten, weil dieser Überraschungseffekt, den ich beim Aschenputtel hatte fehlt.
8 von 10 Punkten
