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Minette Walters – Die Schandmaske

Minette Walters – Die Schandmaske

Mathilda Gelispe wird eines Tages tot in ihrer Badewanne gefunden. Die Pulsadern sind aufgeschnitten, das Messer glitt in die Badewanne, neben der ein leeres Glas steht, sowie eine leere Schachtel Schlaftabletten. Alles deutet auf Selbstmord hin, wenn nicht folgende Tatsache wäre:
Mathilda trägt eine Schandmaske in deren Reif sich ein Blumenarangement aus Nisteln befinden. Mathilda hat aber zum einen keine Nistelspuren an den Händen (Fasern oder Stiche), sondern nur im Gesicht und es ist nahezu unmöglich sich selbst dieses Blumenarangement ohne fremde Hilfe anzulegen, zumal Mathilda unter starker Atritis litt.

Man befragt Mathildas Ärztin Sarah, die der alten Dame in den letzten Monaten sehr ans Herz gewachsen war, ob diese oft Selbstmordgedanken hatte. Was hier verwundert ist, dass Sarah als einzige Bewohnerin des Dorfes große Sympathien für Mathilda hegt, während dere Tochter und Enkeltochter ein zwiegespaltenes Verhältnis zu der Verstorbenen haben.

In einer Videobotschaft vermacht Mathilda all ihr Geld, sowie ihr Haus mit allen Besitztümern Sarah, weshalb diese natürlich zur Hauptverdächtigen wird, allerdings behauptet nichts von Mathildas Vermächtnis gewusst zu haben. Sarahs Mann geht nach einem Streit zur Mathildas Tochter Joanna, sowie ihrer Enkeling Ruth, die sich im Haus der Verstorbenen verschanzen. Als dann noch Mathildas verschollener Ehemann völlig verarmt auftaucht und von Tagebüchern erzählt, die den Täter offenbaren könnten stehen alle vor einem Rätsel.

Meinung:
Ich war sehr begeistert. Bereits von Anfang an hielt sich die Spannung konstant auf höchstem Level! So bin ich es von Minette Walters gewöhnt und wurde entsprechend nicht enttäuscht. Sarah ist sehr liebevoll gezeichnet, Mathilda sehr misteriös und die Tochter, sowie Enkeltochter sind zwar sehr eigen und habgierig, aber es werden ihre Hintergründe so offenbart, dass man sie irgendwie verstehen kann. Der Mörder war mir in etwa auf der Hälfte des Buches klar, aber dennoch war es spannend zu sehen und hören in welche Richtungen die Polizie ermittelt und was sie dabei so alles ans Tageslicht bringt!

Minette Walters – Schlangenlinien

Minette Walters – Schlangenlinien

Zugegeben – ich lese momentan eher weniger, weil ich in letzter Zeit über kein Buch mehr gestolpert bin, das mich begeistert.

Vor Kurzem dann hat mir eine Freundin (vielen lieben Dank!) das Buch Schlangenlinien von Minette Walters ausgeliehen. Ich fand “im Eishaus” und “die Bildhauerin” schon sehr toll und entsprechend war der Anspruch hoch.

Inhalt:

Bei Schlangenlinien geht es um die Graham Road, bzw. die ehemalige Graham Road. Das Buch spielt im Jahr 1999 und behandelt einen Mordfall aus dem Jahr 1978 – ein Mordfall also, der mehr als 20 Jahre zurückliegt. Damals lebte die behinderte und schwarze Annie in der Graham Road und wurde auf Grund ihrer Hautfarbe und ihrer Behinderung von der Nachbarschaft gemieden. Nicht nur das, sie wurde sogar von deren Bewohnern gemobbt.
Eines Tages ist sie tot. Sie liegt auf der Straße und für den rassistischen Polizisten steht fest, dass es ein Unfall wird. Der Fall der Annie Butts wird schnell zu den Akten gelegt, obwohl einige, wenige ihrer Bekannter Zweifel an diesem Unfall haben.
Mrs. Rainlagh und ihr Mann Sam kommen sich wegen Annie ziemlich in die Haare und ziehen bis nach Hongkong, doch seine Frau kann Annie nicht vergessen. Sie sah in Annie eine Art Freundin und macht sich daran Briefe, Zeitungsartikel, Polizeiberichte und Krankenakten zu sammeln. Alles, an das sie auf mehr oder weniger legale Art und Weise ran kommt.

Im Jahr 1999 ziehen die beiden mit ihren Söhnen zurück nach England und wie es der “Zufall” so will sogar in die Nähe der Graham Road. Mrs. Rainlagh macht es sich zur Lebensaufgabe Annies Fall zu lösen. Aber die Graham Road ist verworrener als es jede Soap sein könnte. Entsprechend glaubwürdig sind die Aussagen zur Tatnacht. Denn hinter der Kleinstadtfasade stecken Alkoholiker, Affären, Betrüger, Lügner, Vergewaltiger und Diebe. Manch einer gibt zu gestohlen zu haben oder die im Sterben liegende Annie angepisst zu haben. Manch einer gibt eine Affäre zu. In manchen Häusern werden Stücke aus Annies Haus gefunden, während ein Großteil der Graham-Road-Bewohner behauptet, dass Annie nie Geld hatte und auch keine Besitztümer. Angeblich hat sie Katzen verstümmelt, was jedoch bald wiederlegt werden kann. Ein Wirr-Warr aus Lügen, Intriegen und Verschwörungen, das es aufzudecken gilt!

Meinung:

Ich liebe den Schreibstil von Minette Walters! Zugegeben, inhaltlich sind die Geschichten alle etwas ähnlich! Sie gehen an die Grenzen des Psychischen und es tun sich Abgründe des menschlichen Verhaltens auf, die so absurd sind, das man sie fast wieder glaubt! Frau Walters schreibt realistisch und sehr gefühlvoll. Man leidet und ekelt sich mit den Protagonisten, man empfindet Wut, Trauer und Hass mit ihnen, man baut eine Beziehung zu ihnen auf! Trotz das Mrs. Rainlaghs Vorname nie erwähnt wird (in Briefen unterschreibt sie als “M.”, Freunde und Familienmitglieder nennen sie “Darling”, “Süße” oder “Mama”, ehemalige Schüler nennen sie “Mrs. Rainlagh”) baut man eine persönliche Bindung zu ihr auf und sie ist zeitweise die einzige Person in dem ganzen Buch, der man vertrauen mag.

Ich gebe zu – für mich war der Täter bis zu den letzten Kapiteln schleierhaft! Ein spannendes Buch, dass mich bei Laune gehalten hat, gut und flüssig zu lesen ist und bei dem man froh ist, dass die Graham Road nicht existiert.

8,5 von 10 Punkten!

[Rezension] Minette Walters – Die Bildhauerin

[Rezension] Minette Walters – Die Bildhauerin

Inhalt:
Juhu!!! Endlich mal wieder ein Buch, über dass es sich zu Schreiben lohnt!
Die 28jährige stark übergewichte, menschenscheue aber sehr intelligente Olive Martin sitzt im Gefängnis! Vor sechs Jahren hat sie ihre damals 20 jährige Schwester und ihre Mutter umgebracht und die Leichen mit einer Axt und einem Tranciermesser zerteilen wollen. Als sie merkte, dass sie die Leichen nicht bis zum Eintreffen ihres Vaters wegschaffen konnte, rief sie verzweifelt die Polizei und bat um eine Festnahme. Ohne Anwalt bestand sie darauf ein umfassendes Geständnis abzulegen, in dem sie sich alle Schuld zugestand.

Die ca. 35jährige Rosalind “Roz” Leigh hat durch einen Autounfall, bei dem ihr Exmann Fahrer war und die gemeinsame Tochter nicht anschnallte, diese verloren. Durch die Trauer ließ sie ihren Job schleifen, jedoch gab ihr, ihre Chefin eine letzte Chance sich zu beweisen, in dem sie ein Buch über das Leben der Olive Martin schreibt. Vorerst angewiedert vom zur Schau stellen einer solchen Tat willigt Roz schließlich ein.

Im Gefängnis stellt Roz nicht nur fest, dass die Darstellungen von Olive, sowohl in den Zeitungen als auch Polizeiberichten, fehlerhaft sind. Sie will die Wahrheit über Olive Martin herausbekommen und glaubt mehr und mehr an ihre Unschuld und daran, dass sie mit ihrer Aussage jemanden schützen will. Jedoch stellt sie bald auch fest, dass Olive lügt, um sich für andere interessant zu machen. Sie befragt ehemalige Klassenkameraden, Lehrer, Polizisten, Nachbarn, Kollegen, Bekannte aus Kindertagen und bald kommt ein dubioser Liebhaber ins Spiel, der des Rätsels Lösung zu sein scheint.

Meinung:
Selten hat mich ein Buch so gefesselt. Olive Martin hat einen sehr tiefen Charakter, sie neigt zu unkontrollierbaren Wutausbrüchen, ebenso wie zur Geschwätzigkeit. Sie ist ein Mensch, den man nur schwer einschätzen kann und das macht die Begegnungen zwischen Roz und Olive so spannend und unberechenbar. Roz hingegen ist vom Leben und von Gott enttäuscht und geht ihren Auftrag eher lustlos an, bis sie feststellt, dass Olive Martin eine Frau ist die durch ihr Äußeres abschreckt und der vielleicht unrecht wiederfahren ist. Verbissen klemmt sie sich hinter den Auftrag, während ihr Mann sie in betrunkenem Zustand zusammenschlägt, während sie sich in einen heruntergekommenen Ex-Polizisten verliebt, während sie zu einer Vodoo-Puppe Olives wird.
Das Buch hat Tiefe (auch wenn für meinen Geschmack zu oft gesoffen wird). Die Tat ist so bizarr und die Puzzleteile der Lösung wirbeln so oft durcheinander, dass man als Leser gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Manchmal hegt man Sympathie für Olive, manchmal tut sie leid, manchmal macht sie Angst. Ich konnte mich bis zum Ende nicht entscheiden, ob ich sie für die Mörderin halte oder nicht.
Minette Walters Kriminalroman mit psychologischen Elementen hat mich mal wieder überzeugt!

Wertung:
9 von 10 Punkten – bisher das höchst bewertete Buch von mir ^^

Details:
Seiten: 416
Veröffentlichung: 1997
Verlag: Goldmann Verlagt
Preis: 6,00 Euro

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[Rezension] Minette Walters – Der Schrei des Hahns

[Rezension] Minette Walters – Der Schrei des Hahns

Inhalt: Zuerst einmal sollte man sich vor Augen halten, wann dieses Buch spielt: es ist das Jahr 1920 – Elsie ist 22 Jahre alt und viele Männer sind im Krieg gefallen. Da Elsie einen eigenwilligen Charakter und ein unauffälliges Äußeres hat, sind ihre Chancen auf eine Heirat verschwindend gering. Sie entwickelt eine Paranoia davor, als alte Jungfer zu sterben und wirft sich dem 18jährigen Norman an den Hals. Elsies Eltern freuen sich über die Bindung, endlich hat ihre eigenwillige Tochter, die sich so viel aus der Meinung ihrer Mitmenschen macht und überall ein schlechtes Wort gegen sich vermutet jemanden gefunden, der sie heiraten will. Normans Eltern hingegen sind gegen eine Heirat mit dem vier Jahre älteren, grauen Mäuschen, das eine Brille trägt und launischer und besitzergreifender ist, wie keine Zweite.
Norman glaubt in seinem jugendlichen Leichtsinn, dass er Elsie nicht heiraten müsse und, in dem er Distanz schafft, die Liebe, die sie für ihn empfindet zu ersticken.
Jedoch muss Norman bald feststellen, dass Elsie, obwohl er inzwischen 80 Kilometer von ihr entfernt eine Hühnerfarm aufbaut, eine Traumbeziehung in ihrer Fantasie führt. Sie lebt in einer Welt, in der es nur sie und Norman gibt. Sie lebt einen romantischen Traum, in dem Norman der perfekte, liebende Ehemann und sie die unterwürfige Hausfrau und Mutter ist.
Norman lernt, genervt von Elsies Liebesbriefen und Liebesbekundungen, ein anderes Mädchen kennen, eines in seinem Alter, das ihn zu nichts drängt und im Gegensatz zu Elsie fröhlich und unbeschwert durchs Leben geht. Schonend will er Elsie von seiner Beziehung erzählen. Ihr geistiger Zustand verschlechtert sich jedoch zunehmend und sie behauptet im Liebeswahn völlig überzeugt mit Norman geschlafen zu haben und von ihm schwanger zu sein, als er ihr eröffnete, dass er die Beziehung beenden will.

Eigene Meinung: Dass dieses Buch auf einer wahren Geschichte beruht, macht sie noch beklemmender. Es ist eine nette Abwechslung aus dem Landleben, Elsies Fantasiewelt und dem Briefverkehr von Elsie, Norman und den Eltern der beiden.
Die Geschichte wird noch spannender, wenn man sie vor dem Hintergrund betrachtet, dass in dem Fall zwar ein Täter verurteilt wurde, dieser jedoch aufgrund eines Klägers verurteilt wurde. Der Fall hat damals so viel Aufmerksamkeit erlangt, dass selbst Arthur Conan Doyle hat sich dazu geäußert hat und gegen eine Hängung war.
Man fühlt sich gut in die Personen ein, da abwechselnd aus der Perspektive von Norman und Elsie geschildert wird, hegt man ab und an Hass und ab und an Mitleid gegen Elsie. Die Charaktäre wurden gut und detailliert umschrieben. Sowohl Elsie, als auch Norman könnten Personen der heutigen Zeit sein. Die mäßig erfolgreiche stark depressive Protagonistin, die in ihrem Leben nur die Liebe ihres Partners hat und jeden Job den sie findet wieder hinwirft und der etwas naive Jüngling, der die Welt positiv sieht und hofft, dass sich alles hinbiegt, wenn er nur lange genug wartet.
Mir hat es echt Spaß gemacht, das Buch zu lesen, leider ist es etwas kurz, aber auf alle Fälle sehr lesenswert!
Erschreckend finde ich vor allem, dass selbst im westlichen Europa des 21. Jahrhunderts noch der Tod durch den Strick verhängt wurde. Sowohl Norman als auch Elsie sind im Nachhinein betrachtet zwei tragödische Figuren, mit denen man nur Mitleid empfinden kann.
Im Vorfeld habe ich bereits einige Kritiken gelesen in denen angeprangert wurde, dass das Buch sehr kurz ist. Aber ganz ehrlich – wenn ich ein Buch im Laden kaufe sehe ich von vornherein, dass es dünn ist, während im Internet im Normalfall die Seitenzahlen daneben stehen. Eine ähnlich sinnvole Anmerkung wie: da waren ja Buchstaben drin. Weiterer Kritikpunkt: das Ende wurde sehr schnell abgehandelt. Hier sollte man Frau Walters zugute halten, dass die Beziehung von Norman und Elsie größtenteils auf Fiktion und Erzählungen beruht, während der protokollierte Gerichtsprozess auf Fakten beruht und wenig ausgeschmückt wurde.

Wertung: 7 von 10 Punkten

Details:
Taschenbuch: 144 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (10. März 2008)
Preis: 6,95 Euro
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[Rezension] Minette Walters – Im Eishaus

[Rezension] Minette Walters – Im Eishaus

Inhalt: Bei “Im Eishaus” geht es um Phoebe, Anne und Diana die auf dem Landsitz Streech Grange, abseits von allem Leben leben. Phoebe hat diesen Landsitz von ihren Eltern geerbt und lebte dort mit David Maybury bis zu seinem Verschwinden vor zehn Jahren. Keiner wusste, wohin David verschwunden ist, aber im Dorf munkelte man Phoebe hätte ihn beseitigt. Jahre zuvor ging das Gerücht um, Phoebe hätte ihre Eltern umgebracht um frühzeitig an ihr Erbe zu gelangen. Weil Phoebe dem Druck nicht mehr Stand hielt bat sie ihre Schulfreundinnen Diana und Anne in dem großen Anwesen mit ihr zu leben. Fortan hielten die Dorfbewohner die drei für Lesben und die Redereien gingen weiter.
Eines Tages kommt Fred, der sich gemeinsam mit seiner Frau Molly um das Wohl der drei Damen sorgt, panisch angerannt, da er eine Leiche im Eishaus entdeckte. Phoebe bietet Fred in ihrer englischen Damenmanier erst einmal eine Tasse Tee an und hier lässt sich bereits erahnen, dass das Buch, trotz Ermittlungen und Leichenfund, sehr humorvoll verfasst ist. Die Polizei hält die Leiche für David Maybury, der nie wieder aufgetaucht ist. Im späteren Verlauf des Buches kommt heraus, dass der Komissar eine persönliche Abneigung gegen Phoebe hat und alles versucht, um sie festzunehmen. Mister McLoughin, ein relativ junger Polizist hegt jedoch Sympathien zu Phoebe, Diana, Anne und deren Kinder, die für die Ermittlungen und die Unterstützung ihrer Mütter ebenfalls nach Streech Grange kommen. Er ermittelt in Eigenregie in völlig andere Richtungen und macht einen Mister Thompson aus, dessen Frau verschwunden ist und daraufhin einem religiösen Wahn verfallen ist. Des Weiteren taucht ein Landstreicher in einer pinkten Jogginghose auf, der das fehlende Puzzleteil zu haben scheint.

Persönliche Meinung: Bis zum Ende hin bleibt Im Eishaus spannend. Es ist ein Roman voll Witz, Charme und Spannung. Bereits die ersten Seiten fesseln. Selbst auf den letzten fünf Seiten werden noch Entdeckungen aufgetan, die man nie für möglich gehalten hat. Das Buch steckt voll von Informationen und Spannung. Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die vielen Charaktere, die an so vielen Stellen auftauchen und wichtige Rollen übernehmen. Drei Hauptcharaktere, drei Kinder, drei leitende Ermittler, der Barbesitzer, der Landstreicher, Mister und Misses Thompson und schließlich die Kellers und der Autohausbesitzer, die alles daran setzen Phoebe in ein schlechtes Licht zu stellen. Es ist schön, dass das Buch so vielfältig ist, jedoch ist die Fülle an Personen etwas zu dicht um den Überblick zu behalten. Das Buch deckt unglaublich viele Facetten ab und ist alles andere als vorhersehbar. An manchen Stellen erahnt man Details oder Taten, aber sie nehmen dann wiederum eine völlig andere Wendung an. Es hat mir sehr Spaß gemacht, das Erstlingswerk von Minette Walters zu lesen. Zumal ich, als Dorfbewohnerin, die Lästereien und Gerüchteküche nur zu gut nachvollziehen kann. Sowohl das Anwesen Streech Grange, als auch das zugehörige Dorf entwickeln ein Eigenleben, dem es Spaß macht zuzugucken, aber man selbst ist froh nicht darin leben zu müssen. In meinen Augen: absolut lesenswert!

Details:
Seiten: 352
Verlag: Goldmann Verlag
Erstveröffentlichung: 1996 (Deutschland), 1994 (England)
Preis: 8,95 €uro
Link: Im Eishaus

Bewertung: 8 von 10 Punkten