Mal wieder hat die junge Dame Rufbereitschaft in Kombination mit Spätschicht. Und da sie alles richtig machen wollte, hat sie sich am Donnerstag bis 23.30 wach gehalten, um am Freitag spät aufzuwachen. Pustekuchen!!! Um 5.30 war ich wach und konnte nicht mehr einschlafen (da merkt man halt die Frühschicht, die ich sonst immer habe) und um 5.45 Uhr bin ich dann hellwach aus dem Bett gehoppelt um der Welt einen wunderschönen guten Morgen zu wünschen.
Und was macht man, wenn man wach ist und nichts zu tun hat? Man tut seinen Kollegen was Gutes und backt einen Kürbiskuchen
Das gute Stück sieht so aus, und weil ich so stolz drauf bin, da es der erste Kuchen meines Lebens ist und er auch noch so schön saftig geworden ist, will ich das Rezept teilen…
wir brauchen (für eine Kastenform) 2/3. des Ursprungsrezeptes…
Also Folgendes:
2 Eier
1 Pck Vanillezucker
270 g Zucker
135 ml Öl
1 TL Zimt
400 g Kürbis (Hokkaido)
100 g Walnüsse
333 g Mehl (Weizenmehl)
2/3 Pck Backpulver
1/4 TL Salz
Man heizt den Backofen auf 180 Grad vor, trennt die Eier und mischt das Eigelb mit dem Vanillezucker, dem Zucker, dem Öl und dem Zimt. Dann raspelt man das Kürbisfleisch (mit Schale) und gibt es zum Zuckergemischt.
Die Walnüsse mahlt man (fein steht in meinem Backbuch, aber ich fand sie grob viel leckerer) und mischt sie mit dem Mehl, Backpulver und Salz und gibt das zu der Kürbismischung.
Zum Schluss schlägt man das Eiweiß steif (muss nicht zwingend sein, wenn man keine Eier trennen kann, kommts halt direkt zu dem Zucker) und gibt es zu den restlichen Zutaten.
Das ganze füllt man in eine gut eingefettete Kastenform und lässt es ca. 60 Minuten backen (Stäbchentest!!!).
Tipp von meiner Mama:
In die eingefettete Form Semmelbrösel schütten und hin und her schütteln, bis überall eine dünne Semmelbröselschicht ist. Dann lässt sich der Kuchen später leichter lösen, man hat eine schöne Kruste und man sieht sofort, wenn man vergessen hat eine Stelle einzufetten.
Danach lässt man den Kuchen abkühlen und kann ihn stürzen.
Das Backen hat mich irgendwie beruhigt, weil ich schon etwas nervös war, wegen der Spätschicht und der Rufbereitschaft. Aber letzendlich hat es sogar Spaß gemacht – und in fünf Stunden ist sie ja vorbei
Aus dem restlichen Kürbis machen wir übrigens Brokkoli-Kürbis-Auflauf.
Aber müde bin ich jetzt schon ordentlich…zweimal hintereinander weniger als sechs Stunden Schlaf war etwas arg wenig…

