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Schulerinnerungen aka. wie mein Hass auf Tucher wuchs

Schulerinnerungen aka. wie mein Hass auf Tucher wuchs

Es war in der 12. Klasse. Weil meine Schule zu klein war, wurden wir ausgelagert und durften fortan Pausen und Unterricht in den Räumlichkeiten der Berufsschule Fürth (B1? B2? B4? – keine Ahnung) verbringen. Wir waren im vierten Stock und ein Glück gab es den Lastenaufzug, der ohne Weiteres 30 unserer Sorte transportierte. Wir als FOSler durften im Gegensatz zu den Berufsschülern diesen Aufzug auch nutzen. Ich kann bis heute nicht nachvollziehen, wieso man Berufsschülern, die immerhin auch einen Schulabschluss haben, nicht zutraut in einem Aufzug zu fahren, aber wie auch immer…

Wir waren also im vierten Stock und direkt neben uns war das Tucher Sudhaus. Sud stinkt im Sommer, wie im Winter, eigentlich immer. Blöderweise war unser Klassensprecher bekennender Kärwabursche und Bierfan (anders kann man es nicht ausdrücken – heut studiert er übrigens Landwirtschaft). Er kam mit Bierfahne um 12.00 Uhr in die Schule, weil “Vatertag” war und er zu viel getrunken hat und hat sobald der Sud in unsere Richtung zog das Fenster aufgerissen. Ich mochte Tucher vorher schon nicht, aber das ist der Grund, weshalb mir schlecht wird, sobald Tucherbier in meine Nähe kommt!

Irgendwie hatte da jeder etwas gegen den Geruch, sogar die Lehrer, aber das war dem jungen Herrn (der im Nachhinein betrachtet ein richtiges Trampeltier war) herzlich egal, also saß er direkt vor seinem Fenster und hat den Sud eingezogen, während wir irgendwas vors Gesicht gehalten haben…hach war das schön…NOT!!!

Seitdem hab ich eigentlich nie mehr Tucher angerührt (ok…vorher fand ich Tucher auch nicht so super). Leider hab ich vor zwei Jahren festgestellt, dass Zirndorfer auch von Tucher produziert wird. Schade, das fand ich eignetlich ziemlich lecker…aber unter den Umständen ertrag ich es nicht länger…

Noch mehr Schulerinnerungen!

Noch mehr Schulerinnerungen!

Meine schönsten Schulerinnerungen sind die mit meiner besten Freundin. Und wenn ich derzeit schon über meine Schulzeit blogge, wäre es eine Schande dieses wunderbare Persönchen zu vergessen :3

Wir haben uns in der ersten Klasse kennen gelernt und lustigerweise hat jedee von uns ihren Schulweg mit einem Jungen bestritten. Heute sind wir beide nur gute 1,50 m groß und aufgefallen ist sie mir, weil sie so schöne blonde Löckchen und strahlend blaue Augen hatte. Dann hatte sie noch eine sehr leise, sanfte Stimme und auf mich hat sie deshalb immer wie ein Engel gewirkt!

Wir beide galten als schüchterne, ruhige Mädchen, die schnell, ruhig und diszipliniert arbeiten und auf die Verlass ist. Das galt allerdings nicht, wenn wir zusammen waren.
Ich weiß noch, wie wir im Handarbeitsunterricht immer getrennt wurden, weil wir redeten und redeten und redeten und wie zwei kleine Tratschtanten mit ihrem Strickzeug dasaßen und unsere Lehrerin nervten. Sie saß dann bei den Jungs am Tisch und ich bei den Russen, von denen keiner Deutsch sprach (oder umgekehrt). Im Nachhinein betrachtet war meine Schule nicht besonders gut im integrieren ausländischer Schüler. Von den 30 Leuten in meiner Klasse waren drei Russen (lustigerweise hießen die beiden Jungs Alexander und das Mädchen Alexandra) und diese drei saßen immer nebeneinander, einer der Alexanders konnte ein wenig Deutsch und hat immer für die anderen beiden gedolmatched, so dass sie nie ein Wort Deutsch verstehen mussten – praktisch!

Aber zurück zum Thema…

Für all unsere Lehrer war es wohl ein Phänomen wie wir im Einzelnen so still und ruhig sein konnten, aber sobald wir zusammen waren sind wir förmlich aufgegangen und wurden Tratschtanten per Exelance. Im normalen Unterricht durften wir meist zusammen sitzen, da sich dank Federmäppchen die Tratscherei auf kleine Briefchen beschränkte, aber in allen anderen Fächern nervten wir unser Umfeld aufs Härteste!
Es waren zwar nur vier Jahre, in denen wir gemeinsam die Schulbank drückten, aber es waren wirklich wunderbare Jahre! Sie hat mir diese Zeit leichter gemacht und ich liebte es mit ihr zu spielen, zu basteln, zu zeichnen, fern zu sehen, zu kochen und einfach nur bei ihr zu sein. Und auch, wenn wir Streit hatten und uns nicht immer super verstanden ist sie Schuld daran, dass ich gern in die Schule ging!

Eigentlich wollten wir ja Sailorkriegerinnen werden…hat leider nicht geklappt…aber ich denke, aus uns beiden sind trotzdem zwei ganz tolle Frauen geworden ♥

Mehr Schulerinnerungen…

Mehr Schulerinnerungen…

Ich hab eigentlich seit ich 12 war immer lange Ärmel getragen. Im Sportunterricht hatte ich Sweatjacken über dem Tshirt, im Unterricht hatte ich Pullover an oder Jacken mit langen Ärmeln und ohne Jacke bin ich sowieso NIE aus dem Haus. Schwimmen gegangen bin ich nicht und daheim, wenn mich niemand gesehen hat, fand ichs ok T-Shirts zu tragen.
Ich hatte seit ich zehn war – also mit Einsetzen der ersten Periode – starke Neurodermitis an den Armen und, wie Jugendliche eben so sind, wollte ich nicht, dass das irgendwer sieht, weil ich befürchtete die Menschen ekeln sich vor mir, also hab ich mich versteckt. Mit 14 Jahren hab ich dann erfahren, wieso meine Arme so kaputt sind, aber das ist eine andere Geschichte.

Ich glaube es ist kaum jemandem aufgefallen, dass ich immer lange Ärmel trug, die Menschen haben mich wohl einfach für verfroren gehalten und nachdem ich mich im zarten Alter von 13 Jahren einer Gothicclique angeschlossen habe, dachten die Menschen, dass ich einfach nur bleich bleiben wollte.

Wie dem auch sei…da war ich also: 14 Jahre alt, in einer Gothicclique, hatte nur lange Klamotten und Psychologie als Hauptfach. Sehr amüsante Mischung, die mich in ein Problem gebracht hat…

Eines Tages bestellte meine Psychologielehrerin meine Eltern in die Sprechstunde, da ihr auffiel, dass ich “satanistische Symbole” (ein Pentagramm Oo) trage und nur lange Klamotten anhab. Sie vermutete ich ritze mich. Meine Eltern fanden das ebenso amüsant wie ich: die gute Frau hätte einfach nur fragen müssen “Pzychobunny, wieso trägst du lange Ärmel – ritzt du dich etwa???” – ich hätte ihr meine Arme gezeigt und die Welt wäre völlig in Ordnung gewesen.

Was ich am Amüsantesten fand: Lehrer predigen immer “Kommt zu uns wenn ihr Probleme habt – es ist nicht schön über dritte auf Probleme angesprochen zu werden, die man auch unter vier Augen hätte lösen können!” und im Umkehrschluss sollten Lehrer auch auf Schüler zukommen, wenn sie Probleme haben. Statt dessen ist meine Psychologielehrerin aber zu meinen Eltern, hat sie extra reinbestellt um zu erfahren, dass NICHTS ist.

Was lernen wir daraus?
- Lehrer stellen manchmal Regeln auf, an die sie sich selbst nicht halten
- Pulloverträger ritzen sich!!!

Dann müssen wir wohl krank machen…

Dann müssen wir wohl krank machen…

Um ein paar Fakten vorweg zu nehmen: meine Katze, die ich 16 Jahre lang hatte, ist letzten Sommer gestorben. Und im Sekreteriat meiner Berufsschule, waren Sekreterinnen, die so unfreundlich waren, dass man ihnen jeden Tag am liebsten das werte Mundwerk poliert hätte…

Aber nun, zu meinem Traum ;)

Ich war mit einer Freundin von mir auf dem Weg zur Schule, wir sind in ihrem silbernen Ford Fiesta gefahren, wobei ich am Steuer saß. Auf einmal kamen wir an einen Berg und das Auto will auf biegen und brechen diesen Berg nicht hoch. Auf einmal sagt sie “Oh, wir müssen wohl umdrehen und krank machen, wir kommen nicht weiter” Ich fragte sie, ob sies nicht probieren will, aber sie hat darauf beharrt, dass das Auto einen eigenen Willen hat und den Berg nicht hochkommt.

<Schnitt>

Ich bin daheim und telefoniere mit meiner Schule. Es ist 9.00, um 7.45 hat die Schule angefangen. Die Sekretärin erklärt mir, dass sie meine Entschuldigung nicht entgegennehmen kann, weil der Unterricht schon begonnen hat und ich beknie sie, aber sie weigert mich strikt. Ich erkläre ihr, wie krank ich sei und dass sie das doch verstehen muss. Sie sagt, sie versteht es, aber es geht trotzdem nicht.

Ich sehe etwas depremiert aus und laufe durch unser Haus (eine riesige Villa mit Gallerie) und begegne einem Mann mit Katzenkopf, der haargenau so aussieht wie meine Katze. Der Katzenmann sagt mir, dass ich mir die dumme Kuh nicht so zu Herzen nehmen soll und dass Menschen grundauf böse sind und ich einfach mein Ding drehen soll und beweisen soll, dass es gute Menschen gibt…